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Unzulässige Erweiterung des Vorranggebietes Windenergie Pattensen-Hiddestorf-Lüdersen-Hüpede

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Dienstag, dem 27.09.2016, beabsichtigen Sie in der Sitzung der Regionsversammlung, das Regionale Raumordnungsprogramm 2016 (RROP 2016) mit den Stimmen der rot/grünen Regierung sowie den Stimmen der CDU zu beschließen.

Sie tun dies, um im Sinne der Energiewende regenerative Energiequellen auszubauen, um 98 % der Region von Windraftanlagen (WKA) freizuhalten und um einen mehrjährigen Prozess der Planung und Vorbereitung nun endlich abzuschließen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es sich bei den 98 % um die gesamte Region handelt, sie beinhalten also auch Flächen wie etwa die Landeshauptstadt oder den Flughafen Langenhagen, die für den Bau von WKA sowieso gesperrt sind. Zieht man diese Flächen also ab, bleibt ein deutlich kleinerer Prozentsatz übrig, der durch das RROP 2016 geschützt werden soll. Anzumerken sei hier auch, dass Sie damit insgeheim zugeben, die Region vor WKA schützen zu müssen. Für die betroffenen Bürger in Lüdersen und den Nachbarortschaften gilt dieser Schutz nicht, sie müssen den Bau von WKA „hinnehmen“, wie man in den „Abwägungsvorschlägen“ zu den Stellungnahmen nachlesen kann.

Erweiterung des Vorranggebietes Windenergie Pattensen-Hiddestorf-Lüdersen-Hüpede

Sehr geehrte Damen und Herren,

die „Bürgerinitiative Gegenwind – Lüdersen“ informiert, warum wir die Erweiterung der Vorrangfläche für Windkraftanlagen im Entwurf zum RROP 2016 Hemmingen/Pattensen/ Springe ablehnen.

Ästhetik: Das Bergdorf Lüdersen bietet seinen Bewohnern und den Naherholungstouristen einmalige Blicke über Hannover und das Calenberger Land bis hin zum Brocken. Viele der Bewohner sind nach Lüdersen gezogen, um im Einklang mit der Natur zu leben. Mit der geplanten Vorrangfläche würden 800 m vor unserem Ort mehr als 20 Windkraftanlagen gebaut werden, die 200 m hoch sind. Sie überragen damit die am höchsten stehenden Häuser in Lüdersen noch um 130 m. Der Blick auf den gesamten östlichen Bereich wäre für immer verstellt, die Nutzung als Naherholungsgebiet wäre beendet.

Wir wollen auch über eine Online-Petition unserem Ziel Nachdruck verleihen, die Ausschreibung des Vorranggebietes zwischen Lüdersen, Hiddestorf, Pattensen, Hüpede, Gestorf und Bennigsen zu verhindern.
Über den nachfolgend genannten Link erreichen Sie die Petition. Bitte tragen Sie sich mit den geforderten Daten ein. Denken Sie dabei daran, dass es sich um eine gültige Email-Adresse handeln muss und beachten Sie, dass Sie durch Setzen eines Häkchens verhindern können, Informationsmaterial vom Betreiber der Seite zu erhalten. Bitte geben Sie den Link auf die Petition auch unbedingt weiter, egal, ob mündlich oder per Email. Jeder Eintrag zählt!
Link auf die Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-windraeder-zwischen-luedersen-hiddestorf-pattensen-und-huepede-nein-zum-rrop-2016

cache 2895720.jpgExakt 553 Unterschriften gegen die Windparkpläne der Region Hannover wurden am 17 August an den zuständigen Dezernenten der Region Hannover, Prof. Axel Priebs von Ursel Postrach, Ute Austermann-Haun und Michael Buckup übergeben. Daneben gingen noch mit der Online-Petition 515 Unterschriften bei der Region ein sowie eine Vielzahl von Stellungnahmen einzelner Bürgerinnen und Bürger. Die Online-Petition kann weiter unterzeichnet werden! Darüber hinaus gibt es weiter aktuelle Informationen und Hinweise auf unser weiteres Vorgehen hier auf der speziellen Seite Vorrangfläche Windenergie.

Die Regionsverwaltung hat ihr Raumordnungsprogramm im Jahre 2015 überarbeitet und den Trägern öffentlicher Belange (u.a. Städte und Gemeinde) zur Stellungnahme zugeleitet. In diesem Jahr wurde der Entwurf in der Region überarbeitet und ebenfalls den Städten und Gemeinde zugeleitet unter Festsetzung einer Frist.

Im neuen RROP sind plötzlich Veränderungen an der Festsetzung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen (WA) vorgenommen worden. So wurde die größte Fläche für WA in der Region Hannover mit mehr als 400 Hektar zwischen Hiddestorf, Pattensen und Lüdersen plötzlich in den Entwurf eingearbeitet und bisher geplante kleinere Flächen in anderen Gemeinden aus dem Plan genommen. Der Abstand des Vorranggebietes bis zur Lüderser Bebauung soll gerade mal 820 Meter betragen. Auch erweitert werden soll das Gebiet für WA zwischen Gestorf und Bennigsen. Es soll in westlicher Richtung bis zu den Bahnschienen reichen. Damit ist das Gebiet der Stadt Springe flächenmäßig mehr als jede andere Kommune in der Region betroffen.

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