Wie erwartet ist mit dem Ende der Sommerferien auch die Ruhe um die Vorrangfläche Windenergie Pattensen - Hemmingen – Springe vorbei. Das Regionale Raumordnungsprogramm RROP ist in Kraft getreten. Aus Sicht der Region sind alle Voraussetzungen geschaffen, damit die Vorrangfläche ihren Zweck erfüllen kann, nämlich mit riesigen Windenergieanlagen von je 230 Meter Höhe zugebaut zu werden. Das wären dann bis zu 22-mal der Berliner Fernsehturm in einer der letzten freien Flächen vor unserem Bergdorf. Jetzt ist die Stadt in der Pflicht, das vom Rat im Dezember beschlossene Normenkontrollverfahren einzuleiten. Andere Rechtsmittel bestehen nicht, deshalb muss die Stadt jetzt handeln.

Unsere Naturkundler/innen und Naturbeobachter/innen wollen allen Interessierten die Gelegenheit geben, sich die Vorrangfläche einmal näher unter fachkundiger Führung anzuschauen. Gegenwind Lüdersen lädt daher am

SoFeldhamsternntag, den 13. August um 11 Uhr zu einem Spaziergang durch die Feldmark ein, die es zu erhalten gilt! Vielleicht entdecken wir ja dabei die eine oder andere schützenswerte Spezies wie den dort heimischen Feldhamster.

Treffpunkt ist am Briefkasten Ecke Am Wehrturm. Im Anschluss wollen wir im Gasthaus Alexandros einkehren (ca. 13 Uhr) und dort noch den aktuellen Sachstand und über die nächsten Schritte diskutieren.

Atempause beim Kampf gegen die Riesenwindräder vor unserem Bergdorf! Schließlich hat die Region zwei Bauanträge der UKA über 13 Windmühlen von jeweils Metern 233 Höhe in dem Vorranggebiet wegen des Einspruchs der militärischen wie der zivilen Flugsicherung abgelehnt. Allerdings hat UKA dagegen Widerspruch eingelegt. Nach derzeitiger Einschätzung von Raumordnungsexperten hat das Veto der Flugsicherung in den sogenannten Anlagenschutzzonen jedoch eine grundsätzliche Ausschlusswirkung. Damit dürfte auch eine Klage zur Durchsetzung einer naturlandschaftszerstörenden Industrieanlage geringe Erfolgschancen haben.

Derzeit gibt es offenbar ein Ungleichgewicht, wenn es um die Berichterstattung zum Thema Windpark und den damit zusammenhängenden Beschlüssen des Rates bzw. der etwas eigenwilligen Interpretation des Bürgermeisters dazu geht. Wir können natürlich nicht verlangen, dass wir zu jeder Einlassung von Herrn Springfeld zu einer Stellungnahme befragt werden. Wenn wir aber auf eine völlig unsinnige Behauptung (oder was auch immer) des Bürgermeisters in der Zeitung reagieren, sollte schon zu erwarten sein, dass dies auch veröffentlicht wird! Auftrag der Presse ist es schliesslich, die Bürgerinnen und Bürger umfassend und ausgewogen zu informieren. Und bei einer gewissen Eigenrecherche wäre der Redaktion schon aufgefallen, dass der Bürgermeister einiges durcheinanderbringt und der Ratsbeschluss vom Dezember gilt. Spätestens aus unserer Presseinfo sollte das aber hervorgehen...
Michael Buckup
1. Vorsitzender

Was uns bei Gegenwind seit geraumer Zeit bekannt war, scheint die Stadtverwaltung Springe nun überrascht zu haben: Das Amt für Regionale Landesentwicklung Leine-Weser hat das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) der Region Hannover genehmigt, wenn auch mit einigen Auflagen. Vermutlich wird es einige Wochen dauern, bis diese Auflagen abgearbeitet sind und das gesamte RROP dann in Kraft treten kann. Ob es Änderungen an der Vorrangfläche Windenergie zwischen Pattensen, Hiddestorf und Lüdersen geben wird, ist derzeit ungewiss. Bekanntlich war ja der Investor UKA im Januar mit zwei Anträgen für Windparks dort am Veto der Flugsicherheit gescheitert.

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