Blick von Lüdersen heuteBisher öffnet sich der Blick vom Bergdorf Lüdersen aus weit ins Bördeland und bei guter Sicht bis zum Brocken im Harz. Diese Lage am Ausläufer des Deisters war ein historischer Grund für die Ansiedlung an der Mittelgebirgsschwelle vor weit über 1000 Jahren. Und seitdem bietet sich auch ein einmaliger Blick auf das einzige Bergdorf in der Region Hannover mit seinem historischen Dorfkern, den roten Fachwerkhäusern und roten Dächern und der darüber hinausragenden Kirche mit ihrem tausendjährigen Wehrturm. Niemand konnte sich noch im letzten Winter vorstellen, dass die politischen Entscheidungsträger in der Region Hannover dieses einzigartige Landschaftsbild mutwillig zerstören würden. Bis plötzlich entgegen allen bisherigen Planungen die Fläche zwischen Lüdersen, Hiddestorf und Pattensen auserkoren wurde, mit dem größten industriellen Windpark in der Region und den derzeit höchsten Riesenwindrädern zugebaut zu werden. Über 20 Riesenwindräder, jedes so hoch wie der Berliner Fernsehturm sollten alles überragen und dominieren, was bis dato den Reiz der Landschaft ausgemacht hatte. So sah es die plötzliche Veränderung des regionalen Raumordnungsprogramms mit der größten zusätzlichen Vorrangfläche Windenenergie in der Region vor.

Bis dahin waren die Stadt Springe und Lüdersen im Rahmen des neuen regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) nicht wesentlich betroffen, das neben vielen Aspekten der Infrastruktur, der Zuordnung für Gewerbe und Handel sowie die Entwicklung der Gebiete für Wohnen, Freizeit und Erholung und schützenswerte Naturräume aus Flächen für regenerative Energieträger festlegt. Dazu gehören auch Flächen für Windenergie, die allerdings wegen der wachsenden Dimensionen der Windräder in dichtbesiedelten Regionen immer umstrittener sind.

Im ersten Entwurf für das RROP war eine Vergrößerung der bereits bestehenden Fläche mit niedrigen Windrädern nordöstlich Richtung Ausblick3WebHiddestorf/Pattensen nicht vorgesehen. Die böse Überraschung kam dann mit der Veränderung des RROP im März, in dem ohne entsprechende Beteiligung der betroffen Kommunen am grünen Tisch die größtmögliche Fläche mit Mindestabstand zu den Wohnhäusern und einzelnen Gehöften festgelegt wurde. 408 Hektar für über 20 Windräder, deren Eignung nicht im erforderlichen Umfang geprüft wurde und das negative Votum der Stadt Springe und aller Ortsräte wie auch in Hemmungen und Pattensen pauschal abgetan wurden. Auch die stichhaltigen Einwendungen der Kommunen wurden ignoriert. Das Ziel der Region war festgelegt: den größten industriellen Windpark gegen den Willen der Bevölkerung, zu Lasten von Natur und Landschaft und zum Profit weniger Grundeigentümer durchzusetzen.

Einzelheiten zu den bisherigen Planungen und Entwicklungen, zu guten Gründen gegen diese Pläne und Möglichkeiten, diesen Irrsinn zu stoppen, sind unter dieser Rubrik zu finden.

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