Vor unseren Türen zwischen den Orten Lüdersen, Hiddestorf, Pattensen, Hüpede und Bennigsen soll das größte Gebiet für industrielle Windkraftanlagen in der Region Hannover entstehen. Die im RROP 2016 ausgewiesene Vorrangfläche für Windenergienutzung ist 408 ha groß. Auf dieser Fläche könnten über 20 neue Windenergieanlagen gebaut werden. Diese größte Fläche in der gesamten Region ist nicht nur im Eiltempo und nachträglich aufgrund der RotmilanForderung der Grundeigentümer von der Region Hannover in das RROP aufgenommen und unbeeindruckt von Hnderten von Einwendungen durchgepeitscht worden. Es gibt auch eine Vielzah von Bedenken, Konflikten und Tatsachen, warum dieses Gebiet nicht mit den Monstermühlen verschandelt werden darf. Es leiden darunter die Menschen, das einmalige Landschaftsbild und die Naturräume, aber ebenso Pflanzen und Tiere, insbesondere seltene und vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie der Rotmilan oder Zuvögel, die genau diesen Korridor zwischen den Bergen des Deisters auf ihren  Wegen nach Norden oder Süden durchfliegen und auf den freien Flächen Rast machen.

Wir wollen diese riesigen Windenergieanlagen verhindern!

• Die bisher geplanten 14 Windenergieanlagen sollen über 230 m (!) hoch werden. Selbst die Bewohner des Wolfsberges werden zu den Windrädern hochschauen. Mit diesen Anlagen ist das Gebiet noch lange nicht „ausgeschöpft“. Zusammen mit dem nahegelegenen Vorranggebiet zwischen Bennigsen und Gestorf (das sogar noch erweitert werden soll) würden um Lüdersen herum bald über 50 Windenergieanlagen stehen. Es ist davon auszugehen, dass alle neuen Anlagen mindestens 230 m hoch sein werden. Diese Dimension hatte die Region bei der Planung nicht berücksichtigt. Die geplanten Anlagen überschreiten weit die zur Zeit der Erstellung des RROP 2016 erwarteten Höhen.
• Lärm macht krank. Die Schallwellen, die ihren Ausgang insbesondere an den Rändern der Rotoren nehmen, entstehen in Höhe des Wolfberges. Der Lärm wird also nicht nur die Ortsrandbewohner treffen, sondern auch die Bewohner in Hanglage. Die Besonderheiten der Hanglage wurden bei den Planungen nicht berücksichtigt. Gleiches gilt für den Infraschall, dessen Wirkungen auf den Menschen noch nicht abschließend wissenschaftlich untersucht wurde.
• Windkraftanlagen der neuen Generation sind mit bis zu 106,5 dB lauter, als ein Presslufthammer (100 dB) oder eine Autobahn (95 dB). Schlaflose Nächte, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Depressionen können die Folge sein.
• Lüdersen ist ein Dorf der gelebten Inklusion. Lärm, Infraschall und der rotierende Schatten der Windräder wirken sich insbesondere ungünstig Ausblick2auf die Bewohner der Diakonie Himmelsthür und der Hannoverschen Werkstätten aus. Dies wurde bei der Planung von der Region nicht berücksichtigt.
• Die überstrichene Rotorfläche jedes Windrades ist jeweils größer als 2 Fußballfelder. Im Sommerhalbjahr wird die Sonne zwischen den Windrädern aufgehen. Wir werden also sehr häufig einen „bewegten“Horizont sehen. Die Ruhe der Landschaft und unsere schöne Aussicht in die Weite des Buteo buteo 5571928172Calenberger Landes ‐ ein Grund weshalb viele nach Lüdersen gezogen sind –w ird es nicht mehr geben.
• Das ausgewiesene Gebiet liegt im Schutzbereich um das Drehfunkfeuer in Sarstedt. Die extremen Ausmaße des Gebietes können somit die Sicherheit von Flugreisenden gefährden.
• Die Ebene süd‐westlich von Hannover wird häufig von Rettungshubschraubern überflogen. Sobald die Windenergieanlagen errichtet sind, werden die Rettungshubschrauber Umwege fliegen müssen. Da schon das Krankenhaus in Springe geschlossen wurde, verschlechtert sich nochmals die Situation des Notfallrettungswesens. Menschenleben dürfen nicht gefährdet werden!
• In dem ausgewiesenen Gebiet lebt der streng geschützte Feldhamster. Der Feldhamster ist fast ausschließlich auf Lös‐ und Lehmböden verbreitet. Durch die Windräder wird dessen Lebensraum zerstört.
• In dem Gebiet zwischen Lüdersen, Hiddestorf und Pattensen leben viele Vögel. So z. B. auch der streng geschützte Rotmilan. Rotmilane sind Silberreiher 2besonders durch Windkraftanlagen gefährdet, da sie die Bereiche um die Windräder als Nahrungsquelle anerkennen. Die weltweit meisten Rotmilane leben in Deutschland. Der Schutz des Rotmilans ist deshalb eine nationale Verantwortung Deutschlands.
• Die Ebene zwischen unseren Orten wird von Zugvögeln während ihrer Reise als Rastplatz angeflogen. Dies ist durch Beobachtungen belegt. Obwohl es keine wissenschaftliche Untersuchung hierzu gibt, hat die Region das Gebiet als Windvorrangfläche ausgewiesen.

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