Die Ausweisung der Vorrangfläche für Windenergie zwischen Hemmingen/Pattensen/Lüdersen ist aus formaler Sicht fehlerhaft und aus politischer Sicht höchst fragwürdig.
Mit der erst nachträglich aufgenommenen Fläche nach dem Beteiligungsverfahren für den Entwurf des RROP 2015 hat die Region gegen die gebotene Sorgfaltspflicht und Abwägungsverfahren verstoßen. Nach den notwendigen Änderungen wegen fehlerhafter Ausweisungen im Entwurf von 2015 wurde die von mir beanstandete Fläche nicht nachvollziehbar einzig auf der Grundlage der Karte mit Potenzialflächen festgelegt. Nicht einmal mögliche Konflikte mit den RROP-Themen Naherholung oder Infrastrukturtrassen wurden überprüft, sonst hätte jemandem auffallen müssen, dass die Fahrrad-Regionsroute 1 und der Anschluss an den Deisterkreisel direkt durch die Vorrangfläche führen.

Möglich Konflikte mit dem Natur- oder Artenschutz wurden ebenso wenig in die Abwägungen einbezogen wie alternative Flächen in der Karte der Potenzialflächen geprüft. Das gesamte Verfahren widerspricht damit den Anforderungen an die Aufstellung des RROP. Das Ergebnis ist in vielerlei Hinsicht kein abschließend abgewogenes Ziel der Raumordnung und ist daher aus dem Entwurf 2016 des RROP zu streichen.
Mit dem Verfahren zur Änderung des Entwurfs des RROP 2015 hat sich die Region und ihre Fachgremien aus politischer Sicht höchst fragwürdig verhalten. Die neue Vorrangfläche wurde im Eilverfahren ausgewählt und unter Verzicht auf eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit. Die hohen Anforderungen aus dem Windenergieerlass des Landes Niedersachsen wurden aufgrund der selbst auferlegten Eile ignoriert: „Nur eine sorgfältige Prüfung aller in Betracht kommenden Belange vor Ort kann schließlich zu einer sachgerechten Entscheidung führen. Auf dieser Grundlage ist es auch möglich, die Akzeptanz für diese ressourcen- und klimaschonend zu erhalten und zu verbessern.“ Stattdessen wurden den Kommunen Springe und Hemmingen nicht die erforderliche Zeit gegeben, die sie betreffenden Änderungen unter angemessener Beteiligung der Gremien der kommunalen Selbstverwaltung zu erörtern und zu bewerten.

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