Gesundheit

Eine mögliche Auswirkung der WEA Immissionen auf die Bewohner bzw. Patienten der Einrichtungen für Behinderte wurde nicht untersucht.
Lüdersen hat mit der Einrichtung der Diakonie Himmelsthür und der Wohneinrichtung für Autisten der Hannoverschen Werkstätten zwei wichtige Arbeitgeber im Ort. Auswirkungen von Immissionen durch WEA wären nach Auffassung von medizinischen Fachgremien und auf Immissionsschutz spezialisierten Ärzten für Menschen mit neurologischen oder psychischen Erkrankungen bzw. Empfindlichkeiten besonders zu beachten und lassen größere Abstände zu WEA zwingend geboten erscheinen. Das Deutsche Ärzteforum für Emissionsschutz hält nach Bewertung wesentlicher wissenschaftlicher Erkenntnisse einen Mindestabstand von 2000 Metern für erforderlich. Die Werkstätten und Tagesschulungsräume der Diakonie liegen gerade in dem von der Region willkürlich festgelegten Mindestabstand von 800 Metern. Die Errichtung eines Windparks in unmittelbarer Nähe der Behinderteneinrichtung würde entweder schwerwiegende gesundheitliche Risiken für die Bewohner bzw. Patienten bedeuten oder zur Schließung des Standortes und damit zum Wegfall des größten Arbeitgebers vor Ort führen.

Gesundheitliche Risiken durch die Riesenwindräder wurden schlichtweg ignoriert! Dabei gibt es überhaupt keine Erkenntnisse über Schallemissionen und Schallausbreitung derartig großer Anlagen! Bei der Ausweisung der Vorrangfläche wurden die möglichen Gesundheitsrisiken durch Infraschall nicht berücksichtigt. In den letzten Jahren hat es vermehrt Studien und Untersuchungen gegeben, die eine Auswirkung auf Menschen und Tiere für eher wahrscheinlich halten. Im Sinne des Vorsorgeprinzips sollte daher von der Ausweisung neuer Vorrangfläche in Nähe von Wohnorten abgesehen werden, solange es berechtigte Zweifel an der Unbedenklichkeit der Schallemissionen der WEA gibt.
Die Vorrangfläche liegt zu dicht an der Wohnbebauung und den Einrichtungen für Behinderte. Die von der Region vorgesehenen willkürlichen Abstände von lediglich 800 m unterschreiten die entsprechenden ärztlichen Empfehlungen um ein Vielfaches. Die für die Genehmigung von Windkraftanlagen zur Anwendung kommenden Technischen Anweisungen bezüglich des Lärmschutzes (TA‐Lärm) sind aus dem Arbeitsschutz entstanden, erfassen die Gesundheitsgefährdungen nur im hörbaren Frequenzbereich, nicht aber den Infraschall, und entsprechen damit nicht mehr dem Stand der Technik einerseits und der Medizin andererseits. Es ist daher nicht auszuschließen, dass die WEA uns in Lüdersen gesundheitlich beeinträchtigen. Der Schutz der Menschen vor möglichen Risiken hat deshalb eindeutig Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen.

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